Ausgabe 01/2020 der Zeitschrift Wissenschaft und Frieden erschienen

Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 75 Jahren markierten etwas bis dahin nie Dagewesenes. Anders als bei den Kämpfen und Massenbombardements des Zweiten Weltkriegs, die in Europa und Asien Millionen Menschenleben auslöschten, brachte hier jeweils eine einzelne Bombe den Massentod. Im Kalten Krieg bestand die Gefahr, dass Dutzende Länder Nukleararsenale erwerben und mit dem Einsatz drohen. Das wurde mit dem nuklearen Nichtverbreitungsvertrag verhindert, der vor 50 Jahren in Kraft trat. Der Schrecken durch Atomwaffen aber existiert weiter und nimmt ohne Abrüstungsverträge sogar wieder zu. W&F 1-2020, »Atomwaffen – Schrecken ohne Ende« befasst sich mit einigen Facetten des Themas.

Außerhalb des Schwerpunkts erläutert Michael T. Klare die »Pompeo-Doktrin« und wie die USA die Klimaveränderungen in der Arktis zu ihrem Vorteil nutzen wollen.

Dossier 89: »Mit Kampfdrohnen und Killerrobotern – für gerechten Frieden?«

Kampfdrohnen und Killerroboter als Mittel zur Förderung von Frieden und Gerechtigkeit? Dieses Verständnis muten Sicherheitspolitiker*innen der interessierten Öffentlichkeit zu, wenn sie die Ausrüstung des Militärs mit Kampfdrohnen befürworten. Die kriegsethische Problemlage hat sich mit der Entwicklung, Verbreitung und Verwendung der militärischen Drohnentechnologie, zu der in absehbarer Zeit auch Killerroboter gehören könnten, grundlegend verändert. Damit stellt sich die Frage nach der ethischen Vertretbarkeit von militärischer Gewalt grundlegend neu. W&F-Dossier 89, »Mit Kampfdrohnen und Killerrobotern ‑ für gerechten Frieden?«, benennt das Problem und bezieht Stellung dazu.

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