Arbeitskreis Herrschaftskritische Friedensforschung

Herzlich Willkommen auf der Seite des AK Herrschaftskritische Friedensforschung!

Ausgehend von einem Unbehagen an einer drittmittelgetriebenen und zunehmend unreflektierten Anwendungsorientierung von Wissenschaft und einer Kritik an der Normalisierung operativer und kognitiver Nähe der Friedens- und Konfliktforschung zum Militär will dieser Arbeitskreis eine Plattform für jene Kolleg*innen bieten, die ihr Tun in diesem Feld anders verstehen: orientiert an zivilgesellschaftlichen Interessen und Akteur*innen, vernetzend zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden, inspiriert insbesondere von post- und dekolonialen und damit verknüpften feministischen sowie marxistischen Perspektiven, im Austausch nicht nur unter Wissenschaftler*innen, sondern auch mit Aktivist*innen und sozialen Bewegungen, die nicht in erster Linie zu Beforschende sind, sondern von und mit denen wir in Theorie und Praxis kritischer Wissensproduktion lernen wollen.

Sprecherinnen des AK sind:

Mailingliste/Kontakt:

Um in die Mailingliste aufgenommen zu werden, schickt gern einfach eine Mail an: herrschaftskritischefriedensforschung-owner[at]lists.aktivix.org

Und für sonstige Anfragen meldet euch gerne per Mail bei María (Mariacardenasal[at]gmail.com) oder Juliana (juliana.krohn[at]uibk.ac.at).

Aktuelles:

Stellungnahme aus dem AK zum Krieg in der Ukraine vom 13. April 2022: “Frieden braucht Mitsprache und Selbstorganisation – Plädoyer für einen herrschaftskritischen Blick auf den Ukrainekrieg und seine Folgen”

Nächste Aktivitäten:

Workshop zu herrschaftskritischen Methoden: Der Workshop wird voraussichtlich im November in Kooperation mit der Sektion Transnationale und Intersektionale Herrschaftskritik an der Justus-Liebig-Universität Gießen stattfinden. Weitere Infos dazu folgen in Kürze.

Erstellung einer Datenbank zu herrschaftskritischem Wissen: Wer sich daran beteiligen möchte, kann sich gerne jederzeit bei uns melden.

Herrschaftskritisches Café / Lunch: Das regelmäßig mittags oder abends stattfindende, niedrigschwellige „herrschaftskritische Café“ soll einen Rahmen bieten, sich fernab von konventionellen Wissenschaftsformaten auszutauschen, zu vernetzen, zu diskutieren und Ideen zu entwickeln. Was bedeutet das? Wir können spontan entscheiden, hinzuzukommen, es wird keine “Vorbereitung” oder Vorabregistrierung vorausgesetzt, und wir müssen nichts leisten/präsentieren/bewerben. Wir wünschen uns, dass dies ein solidarischer Raum ist, der uns zum Austausch, Denken, Reflektieren, und Pläne schmieden anregt – gerne in Kollaboration.

Nächstes Treffen: Wer sich bei einem der oben genannten Punkte einbringen möchte, oder andere Ideen hat, sei gerne eingeladen zu uns zu stoßen: am 19. Mai 2022 um 12.00 Uhr. Informationen zum virtuellen Raum, in dem wir uns treffen, geben wir vorher über die Mailingliste bekannt.


Bisherige Aktivitäten

AFK-Kolloquium 2022

Herrschaftskritisches Café / Brown Bag Lunch

Literatur

Bisherige Aktivitäten – Archiv

 

 

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